Ein verspieltes Zuhause mit Louise Kaas
Raffinierter Geschmack und ein behagliches Zuhausegefühl – das erwartet Sie bei Louise Kaas. Die Designerin Louise hat sich vor Kurzem als Interior-Stylistin selbstständig gemacht und meistert nebenbei ihr Familienleben mit Mann und zwei Kindern. Wir haben uns mit Louise über ihre Leidenschaft für die Gestaltung behaglicher Räume und die Integration von spielerischen Elementen in den Alltag unterhalten.
Was ist Ihnen bei der Gestaltung eines Zuhauses für sich und Ihre Familie wichtig?
Der Name unserer Straße „Hellested“ bedeutet so viel wie „sicherer Ort“, und genau so soll sich unser Zuhause anfühlen – ein sicherer Ort, an den wir uns zurückziehen und neue Kraft schöpfen können.
Ich habe mir zum Ziel gesetzt, ein Zuhause zu schaffen, das unseren individuellen Bedürfnissen gerecht wird. Ich persönlich finde Ruhe in einer ansprechenden Ästhetik und klaren Linien, während mein Mann eher unkonventionell ist. Mir ist es wichtig, dass unsere Töchter sich frei entfalten und ihren eigenen Raum haben können.
Was bedeutet für Sie ein „verspieltes“ Zuhause?
Beim Einrichten betrachte ich den Raum wie einen Rahmen. Während manche ihn mit Farben und Co. verspielt gestalten, bevorzuge ich einen neutralen und ruhigen Stil. So kann man bei Gegenständen wie Spielzeug und Deko-Elementen farblich kreativ werden und den Alltag innerhalb dieses Rahmens entfalten lassen.
Apropos Alltag: Wir haben uns bewusst für viel offenen Raum entschieden, damit alle zusammenkommen können. Sie werden feststellen, dass wir nur wenige Türen haben, wodurch die Kinder sich freier bewegen können – ein großer Vorteil unseres Modulhauses!
Wie integrieren Sie spielerische Elemente in Ihre Wohneinrichtung?
Wir haben ein Spielzimmer für die Mädchen eingerichtet, aber wir haben auch im ganzen Haus Aufbewahrungsmöglichkeiten für Spielzeug usw. geschaffen, um ihrem Bedürfnis nachzukommen, verschiedene Aktivitäten zur Hand zu haben – eine praktischere Maßnahme.
Uns ist es wichtig, mit den Kindern zu spielen und Zeit als Familie zu verbringen, und mehr Freiraum fördert das. Generell sollen sich unsere Mädchen in unserer Wohnung frei fühlen, Verstecken zwischen den Vorhängen zu spielen oder auf dem Sofa herumzuspringen. Wir ermutigen sie, nach sich aufzuräumen und achtsam zu sein, aber wenn mal etwas kaputtgeht, ist das auch kein Problem.
Wie passt MODU in Ihr Zuhause und Ihren Alltag?
Wir nutzen MODU jeden Tag, und die Mädchen haben riesigen Spaß daran, zusammen zu spielen. Sie bauen Fahrgeschäfte und schubsen sich gegenseitig herum, und Ester, die Älteste, liebt alle Arten von Balancierspielen.
Das Spielzeug fügt sich nahtlos in unseren Alltag ein, weil wir es ganz nach unseren Wünschen gestalten können. Manchmal dient es zum Spielen, manchmal für praktische Zwecke. Einmal haben wir Waffeln gebacken und ein kleines Essgeschirr gebaut. Das war wirklich schön.
Esther ist in einem Alter, in dem sie viel Rollenspiele macht, deshalb haben wir für sie einen Einkaufswagen und einen Friseursalon gebaut. Ich liebe die kreative Freiheit und das Prinzip des offenen Spiels, das den Mädchen zeigt, dass es viele Möglichkeiten gibt, kreativ zu sein.
Wie spielst du MODU momentan am liebsten?
Die Fahrzeuge sind der absolute Renner, und Ester liebt das Balanceboard über alles! Nachdem sie das Bild des Mädchens, das gekonnt balanciert, in der Inspirationsbroschüre entdeckt hatte, war sie sofort fasziniert und wollte es unbedingt lernen. Jetzt steht sie ganz sicher und ganz allein darauf. Es ist wirklich toll zu sehen, wie sie sich ein Ziel setzt und wie sehr sie sich freut, es zu erreichen.